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Aus Dagmar Saval Wünsche

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Ralph Wünsche, Maler und Zeichner

2 Byte entfernt, 09:29, 12. Jan. 2019
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'''Biographie[[Datei:text_für_olevano-2.jpg|thumb469x336px|right|180px]]'''
RW war Maler und Zeichner – immer und in – fast jeder Situation. Ich kann mich an nur wenige Momente des gemeinsamen Lebens erinnern, in denen ihn der Zeichenstift, der Pinsel nicht  begleitet hätte. Er zeichnete unentwegt  – um wie der Pianist, seine Finger gelenkig, locker, leicht beweglich zu erhalten. Das Skizzenbuch, der Stift (meist ein weicher Bleistift, Nr.3 oder 4, denn man durfte das Schaben der Bleistiftmine auf dem Papier während einer Vorstellung, einer Probe im Theater, der Oper oder im Konzert, nicht hören) gehörte zur Grundausstattung, wohin immer er ging. Die Skizzenbücher, von denen nicht mehr alle erhalten sind, manche gingen im Lauf der Jahre verloren, waren sein Tagebuch. Sie enthalten Notizen, Erinnerungen zu Erlebnissen, Museumsbesuchen, Überlegungen beim Betrachten eines Gemäldes, einer Zeichnung u.a. zu Sujet, Technik, Bildkomposition.
Es folgt Momentaufnahme zwei – der Alltag. Auftragsarbeiten, viele Ausstellungen, die er als Ausstellungsgestalter im Auftrag für andere erarbeitete; Vorträge für die Erwachsenenbildung der Evangelischen Kirche – an denen auch ich einen umfangreichen und wesentlichen Arbeitsanteil hatte.
[[Datei:text_für_olevano-4.jpg|180px|thumb|right|180px]]
Momentaufnahme drei: 1968 erhielt RW erstmals das Stipendium Villa Serpentara in '''Olevano Romano''' der Akademie der Künste, Berlin; 1972 ein zweites Mal. Von diesem Moment an war er, wann immer es möglich war, häufiger Gast in Olevano; so sehr hatte ihn dieser geschichtsträchtige Ort „verzaubert“, die Landschaft und nicht zuletzt die  Erfahrung „einer anderen Welt“. Er betonte immer wieder, daß „ich bin eigentlich ein Südmensch bin.“ So verwundert es nicht, wenn ein großer Teil seines Werkes Motive aus Olevano oder Rom verarbeitet.